Ausflug nach La Gomera
La Gomera ist ein kleines Naturparadies mit äusserst abwechslungsreicher Landschaft. Einen starken Kontrast zum häufig nebelverhangenen dichten Lorbeerwald im Inselzentrum bietet der trockene Süden mit Palmenhainen und Kakteenfeldern. La Gomera ist nur 30 km von Teneriffa und 55 km von La Palma entfernt. Sie ist nach El Hierro die zweitkleinste Insel mit 378 km² Fläche und hat eine Einwohnerzahl von 22.200.
Die Hauptstadt ist San Sebastian mit 8.500 Einwohnern. Wichtigste Wirtschaftszweige sind Tourismus und Landwirtschaft, besonders Bananen. Es gibt nur rund 7.000 Gästebetten auf der Insel und die wichtigsten Ferienzentren sind Valle Gran Rey und Playa de Santiago.
La Gomera hat ein warmgemäßigtes, subtropisches Klima mit sehr milden Wintern und mässig warmen Sommern ohne grosse Temperaturschwankungen.
Zu den traditionellen Handwerken gehören die Korbflechterei, die Töpferei, die Holzschnitzerei und die Weberei aber auch die Herstellung traditioneller Musikinstrumente.
Zu den traditionellen Sportarten auf La Gomera gehören der kanarische Ringkampf, das Stockfechten und Gewichtheben mit schweren Steinen.
Ziele und Sehenswürdigkeiten von La Gomera
Agulo ist ein Bilderbuchstädtchen im Norden von La Gomera und bietet eines der schönsten Postkartenmotive der Insel. Den besten Blick hat man bereits von der Durchgangsstrasse, die Hermigua mit Vallehermoso verbindet: Auf einer Anhöhe scharen sich weisse Häuschen um die Pfarrkirche – im Hintergrund die majestätische Kulisse des 3718 Meter hohen Teide auf Teneriffa.
Alajero liegt 12 km nordwestlich von Playa de Santiago im trockenen Inselsüden und lohnt sich als Ausflugsziel wegen des ältesten und schönsten Drachenbaumes von Gomera und einer Kurzwanderung nach El Calvario.
Alojera ist die grösste Ortschaft im Nordwesten der Insel mit kahlen Berghängen, einzelnen Palmenhainen und kleinen Feldern, auf denen Kartoffeln und Gemüse angebaut werden. Es hat den schönsten Strand – eine kleine Badebucht von 250 Metern mit feinem Sandstrand.
Arure ist ein Weinanbaugebiet 12 km vom Valle Gran Rey entfernt und im Gegensatz zum sonnigen Valle Gran Rey mit Passatwolken eingenebelt.
Benchijigua ist ein völlig abgeschiedener Weiler im Inselsüden bestehend aus einer Handvoll Häuschen und einer kleinen Kapelle. Touristisch bedeutsam, weil vier von den verlassenen Natursteinhäusern zu komfortablen Ferienwohnungen umfunktioniert wurden und weil die Umgebung so reizvoll ist.
Sie ist eine der am höchsten gelegenen Siedlungen auf La Gomera. Im Winter kann es mitunter ziemlich nebelig und kalt sein. Doch die zentrale Lage am südlichen Rand des Hochlandes macht den Ort zu einem wichtigen Wanderdrehkreuz. Hier treffen sich die Wanderwege von Valle Gran Rey, Arure und Igualero. Chipude ist zugleich Ausgangspunkt für die Besteigung der Fortaleza.
Degollada de Peraza ist ein Pass an der Höhenstrasse, 13 km westlich von San Sebastian. Vom Mirador hat man einen prächtigen Blick nach Norden in den Barranco de la Villa. An vielen Tagen im Jahr ist man hier Zeuge eines eindrucksvollen Naturschauspiels: Passatwolken quellen über die Bergkämme und lösen sich beim Herabsinken auf. Im Süden gleitet der Blick über eine kahle Berglandschaft.
El Cercado ist das Töpferzentrum von La Gomera. Diese Tatsache bereitete dem hochgelegenen Ort einen gewissen wirtschaftlichen Aufschwung. Ein Übriges taten die Wanderer, die auf ausgedehnten Touren gern in einer der beiden Bars im Ort Station machen.
Hermigua ist ein langgezogenes Strassendorf und „Bananenhauptstadt“ der Insel La Gomera - praktisch das ganze Tal ist mit terrassierten Plantagen ausgefüllt. Darüber hinaus wird hier viel gewebt, gestickt und geflochten. Besucher schauen vor allem im Kunsthandwerkszentrum Los Telares vorbei. Los Organos: Ihre Schönheit erschliesst sich nur vom Meer und bedeutet „die Orgelpfeifen“ und sind eine Naturerscheinung an der Nordwestküste der Insel, an der Punta de las Salinas. Es handelt sich um 200 Meter breite und über 80 Meter hohe Felswand, die aus einer grossen Anzahl von Basaltsäulen besteht.
Parque Nacional de Garajonay: Das Bergmassiv im Zentrum von La Gomera rund um den Garajonay, den mit 1487 Metern höchsten Berg der Insel, steht seit 1981 als Parque Nacional de Garajonay unter Naturschutz. Seit 1996 geniesst der Nationalpark, der rund 10 % der Inselfläche umfasst , den von der UNESCO verliehenen Status des Weltnaturerbes.
Playa de Santiago: Die Lage im sonnenreichen Süden von La Gomera hat Playa de Santiago neben dem Valle Gran Rey zum zweiten bedeutenden Fremdenverkehrszentrum der Insel werden lassen. Oberhalb des kleinen Hafens liegt in aussichtsreicher Lage das grösste Hotel von Gomera, das durch eine Tauchbasis ein guter Standort für Aktivurlauber ist. Seit eine Mole den Strand schützt, kann hier auch gebadet werden.
San Sebastian: Die Haupt - und Hafenstadt liegt an der Ostküste von La Gomera im Mündungstal des Barranco de la Villa. Einfache, teils bunt gestrichene kleine Häuschen füllen die windgeschützte Bucht und ziehen sich an den steilen Berghängen hinauf. Nur rund 6000 Menschen leben in dem Städtchen, im gesamten Gemeindebezirk gerade einmal 8500. Damit konzentriert sich mehr als ein Drittel der Inselbevölkerung in Gemeindegebiet der dennoch geruhsamen Inselmetropole, die für die Einheimischen schlicht „la Villa“ ist.




















